Politische Entkoppelung schafft Raum für eine valable Problemlösung!

Die Politik hat mit ihrer unseligen Neigung, behufs eines Nachweises ihrer Existenzberechtigung Probleme zu bewirtschaften statt zu lösen, in jüngerer Zeit noch einen weiteren modus operandi entwickelt, der die Unlösbarkeit substanzieller Probleme noch potenziert und einen gordischen Knoten nach dem anderen produziert statt die Dinge analytisch anzugehen und vorurteilsfrei zu hinterfragen. Es handelt sich dabei um die Tendenz, unterschiedliche Sachverhalte miteinander zu verknüpfen statt die einzelnen Problemkomponenten per se offenzulegen und praktikable Lösungs-Zugänge zu entwickeln.

So entsteht denn in manchen Fällen ein Gemenge aus weltanschaulichen Engagements und ideologischen Bodensätzen, wirtschaftlichen Interessen, Empörungsbedürfnissen und einer Art „Recht auf Ignoranz“, in welche ganze Sammelsurien an Einzelaspekten eingebracht und mit Zähnen und Klauen verteidigt werden. Daraus entwickeln sich in der Folge die abenteuerlichsten Polit-Amalgame, die die Sicht auf die eigentliche Problemstellung verdecken und von diesen ablenken.

So geschehen in der Klima-Politik, in der heute jedermann Anspruch auf Anerkennung erhebt, der vorgibt, die Freisetzung von CO2 vermeiden zu können – selbst wenn es sich dabei bloss um virtuelle Mengen oder um homöopathische Dosen handelt. Wie beispielsweise bei der Photovoltaik, die in unserer Klimazone - allen gegenteiligen Beteuerungen zum Trotz – nicht einmal den CO2-Ausstoss zu kompensieren vermag, der zur Herstellung der entsprechenden Paneelen erforderlich ist.

Bei aller Euphorie über marginale und vermeintliche CO2-Vermeidungsstrategien scheint die Sicht auf den Kohlenstoff-Kreislauf, der letztlich die Welt am Leben erhält, völlig verloren gegangen zu sein, ebenso die Sicht auf die Zielvorgaben des Pariser Klimaabkommens, an welchem sich die Klimapolitik eigentlich orientieren müsste. Woraus erhellt, dass die CO2-Frage zwingend vom ganzen Polit-Gewusel, mit welchem sie in letzter Zeit förmlich zugemüllt wurde, befreit werden muss, wenn besagtes Abkommen sich vom Wunschkatalog zur realen Lösung wandeln soll.

Und die Realisierung dieser Zielsetzung wiederum kann geopolitisch nicht hoch genug eingeschätzt werden, lässt sich aus der Lösung des Problems doch der ermutigende Schluss ziehen, dass es durchaus möglich ist, die Völkergemeinschaft der Erde bei globalen Problemstellungen zu einem Konsens zu führen und diesem erst noch nachzuleben. Vorausgesetzt, dass sich die Politik in ihrem Drang zu mässigen vermag, jedes Problem bis zur Unlösbarkeit zu zerfleddern.

Diese einzigartige Chance eröffnet heute die Biopyrolyse-Technologie: Sie erlaubt es, die CO2-Frage von dem sie umgebenden Polit-Schrott zu entkoppeln und auf wirtschafts- wie sozialverträgliche Art und Weise wie auch innerhalb des vorgegebenen Zeitraums von 30 Jahren zu lösen. Allerdings wird die Politik auch hier ganz konkret darauf verzichten müssen, die pragmatische geophysikalische Lösung des Problems weiterhin zu ignorieren oder sich ihr gar in den Weg zu stellen – wie zum Beispiel mit einem untauglichen CO2-Gesetz. Erst dann erhalten lösungsorientierte NGOs die Chance, mit Aussicht auf Erfolg aktiv zu werden und sich der Lösung jener Probleme zuzuwenden, an welchen die Politik bislang gescheitert ist.