Aufforderung zur Mitwirkung: Nicht Lippenbekenntnisse, sondern Taten zählen!

Die Politik lebt von den Problemen und nicht von deren Lösung. Im Zusammenhang mit der Klimapolitik bewahrheitet sich diese Erkenntnis einmal mehr. Schlimmer noch: Das neue CO2-Gesetz, welches von nahezu allen Parteien, Wirtschaftsverbänden, Glaubens-Gemeinschaften, Arbeitnehmer-Organisationen, NGOs und Medien mit Ausnahme der SVP und der Mineralölwirtschaft unterstützt wird, ist ein Machwerk der übelsten und lausigsten Sorte. So fördert es zum Beispiel die Fotovoltaik massiv, obwohl diese hierzulande CO2-spezifisch trotz aller gegenteiligen Beteuerungen eine Negativleistung erbringt (siehe dazu auch Appendix E). Und es ignoriert anderseits vorsätzlich die derzeit einzige Technologie, mit deren Hilfe das CO2-Problem innerhalb von 20 bis 30 Jahren gelöst werden könnte – und dies erst noch wirtschafts- und sozialverträglich.

Ganz allgemein behindert das neue Gesetz die Lösung der CO2-Frage im Sinne des Pariser Klimaabkommens statt dieses zu begünstigen. Ein Skandalpapier mit einem bedeutenden Problematisierungspotential statt eines valablen Hilfsmittels, als das es schamlos propagiert wird. Und zugleich ein Beweis dafür, dass Regierung und Parlament weder willens noch in der Lage sind, sich pragmatisch und zielorientiert mit der Materie zu befassen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die überschüssige CO2-Fracht in der Atmosphäre allmählich abgebaut werden kann statt sich stetig zu vergrösssern und dass – gleichsam als Nebeneffekt – die ebenfalls stark bedrohte terrestrische Ernährungsgrundlage der Menschheit auf Generationen hinaus gesichert werden kann.

Dieser Aufgabe soll sich eine neue, von der in der Innovationsförderung engagierten Arbeitsgemeinschaft Innovationscontainer initialisierte, genossenschaftlich strukturierte NGO unter der Firma „Genossenschaft zur Förderung des Kohlenstoff-Kreislaufs und des CO2-Recyclings, KOBEREC“ widmen. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit werden die Nutzung und Proliferation der Biopyrolyse-Technologie, die Einführung eines realen, auf CO2-Recycling basierenden Klima-Zertifikats zu deren Finanzierung wie auch die Schaffung eines Marktes für zertifizierte Biokohle sein. Interessenten, die sich mit den Zielsetzungen dieser Entität zu identifizieren vermögen, sind zur Mitwirkung eingeladen.

Seit über 10 Jahren liegt beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation eine Studie der Universitäten von Edinburgh und Newcastle unter dem Titel „Biochar, reducing and removing CO2 while improving soils: A significant and sustainable respose to climate change“ herum, dessen Inhalte die beamteten Klimaschützer wie auch die Klimapolitiker linker Observanz offensichtlich fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Denn die Studie vermittelt nutz- und verwertbare Basisinformationen darüber, wie das CO2-Problem gelöst werden kann – wirtschaftlich, sozialverträglich und erst noch innerhalb der von der Pariser Klimavereinbarung vorgegebenen Deadline.

Der scheinbar paradoxe Sachverhalt, dass die Problemlösung ausgerechnet von jenen Kreisen ignoriert und teilweise auch bekämpft wird, die ultimativ danach verlangen, gehorcht einer inneren Logik, die da lautet: Politik lebt von den Problemen, nicht von deren Lösung. Bundesrat, UVEK, wie auch die parlamentarische Linke und Mitte haben sich deshalb eine Strategie einfallen lassen, die primär zu einer Verarmung des Staats und seiner Bürger, zu einer Schädigung der Wirtschaft und des von dieser alimentierten Sozialwesens wie auch zu eklatanten Versorgungsrisiken führt. Und dies, ohne dass sich durch diesen Selbstkannibalisierungs-Feldzug irgendwelche Aussichten auf Erfolg auftäten. Im Gegenteil.

Denn die Kosten der unsinnigen Aktion belaufen sich gemäss den Berechnungen der Neuseeländischen Regierung – die sich als bislang einzige die Mühe nahm und den Mut hatte, den Aufwand von „Netto Null“ gemäss den Vorgaben des Pariser Klimaabkommens bzw. der Energiestrategie 2050 und des CO2-Gesetzes zu veranschlagen – auf rund 16 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Das sind für die Schweiz 115 Milliarden CHF pro Jahr – ein Betrag, der um 65 % über dem gesamten aktuellen Staatshaushalt liegt. Das ist schlicht nicht verkraftbar und ausserdem purer Unsinn. Denn:

Demgegenüber würden sich die Kosten einer vollständigen Neutralisierung aller in der Schweiz genutzten fossilen Brenn- und Treibstoffe innerhalb der nächsten 20 Jahre auf den vergleichsweise geringen Betrag von 6 bis 9 Milliarden CHF belaufen – und dies nicht etwa pro Jahr, sondern verteilt auf die genannten zwei Dezennien. Dies würde einer wirtschaftlich und sozial absolut verkraftbaren „Recycling-Gebühr“ von ca. 15 Rappen pro Liter Heizöl oder Diesel entsprechen.

Das sind übrigens 10 Rappen weniger als das, was der Bund heute unter dem Vorwand der CO2-Kompensationpro Liter Heizöl abkassiert – und dies erst noch ohne jede Aussicht, dass mit diesem Geld ein substanzieller Beitrag zur Reduktion der in der Schweiz freigesetzten CO2-Fracht geleistet werden könnte. Angesichts dieses Sachverhalts kann man nur noch den Kopf schütteln. Oder an eine alte Volksweisheit denken, die da lautet: Wer über gewissen Dingen nicht den Verstand verliert, hat keinen zu verlieren.

Damit würde auch der ganze Rattenschwanz an Verboten, Vorschriften, Reglementierungen und polizeistaatlichen Durchsetzungs-Massnahmen hinfällig, die die Gesetzgebung vorsieht. Das absolute Missverhältnis zwischen der vom Staat unter flagranter Missachtung pragmatischer und lösungsorientiert praktikabler Vorgehensweisen geplante Verfügungs-Dickicht auf der einen und der Biopyrolysen-Strategie auf der andern ist umso grotesker, als mit der Produktion und Ausbringung von Biokohle zugleich die durch die Intensivlandwirtschaft ausgelaugten Felder regeneriert werden können – mit dem Effekt der Sicherung der heute bedrohten terrestrischen Ernährungsgrundlagen auf Generationen hinaus.

Dieses von der Politik zu verantwortende Katastrophen-Szenario und das sich daraus ableitende monströse Staatsversagen im Bereich des Klimaschutzes hat die Arbeitsgemeinschaft Innovationscontainer bewogen, in dieser Sache selbst aktiv zu werden und dem zu erwartenden Desaster zuvorzukommen. Dies durch die Gründung einer „Genossenschaft zur Förderung des Kohlenstoff-Kreislaufs und des CO2-Recyclings, KOBEREC“, deren Aufgabe es sein wird, der Biopyrolyse gegen den Widerstand der angeblichen Klimaschützer zum Durchbruch zu verhelfen und ein neuartiges, auf dem Kohlenstoff-Recycling basierendes CO2-Zertifikate-System zu schaffen, mit dessen Hilfe die Biopyrolyse-Anlagen finanziert werden können. Im Weiteren wird die Genossenschaft Applikationsforschung im Bereich der Biokohle betreiben und für dieses äusserst vielseitige und vielversprechende biologische Produkt einen Markt entwickeln.

Weiter wird es zu den Obliegenheiten der Genossenschaft KOBEREC gehören, in Zusammenarbeit mit geeigneten Partnern Strukturen und Systeme zu entwickeln, die eine rasche Proliferation der Technologie ermöglichen und diese – vorwiegend in Schwellen- und Entwicklungsländern – in den Dienst einer Entwicklungs-Zusammenarbeit zu stellen, die nicht nur dem Klimaschutz, sondern auch der Sicherung der terrestrischen Ernährungsgrundlagen, der Rückkehr zu umwelt- und klimaverträglichen Bewirtschaftungsmethoden, der nachhaltigen Nutzung endlicher Ressourcen , einer besseren Basisversorgung mit Energie und Gütern des täglichen Bedarfswie auch der Erschliessung neuer Beschäftigungspotenziale dienen soll.

In diesem Zusammenhang mag sich die Frage stellen, ob die Proliferation der Biopyrolyse für ein flächendeckendes CO2-Recycling auch dann Sinn machen würde, wenn sich die Thesen des Weltklimarats von der menschengemachten Erderwärmung als partiell unzutreffend erweisen sollten. Diese Frage kann nur mit einem klaren Ja beantwortet werden. Denn faktisch dient die weitgehend eigenwirtschaftliche Biopyrolyse dazu, den durch die intensive Nutzung von fossilen Energieträgern leicht aus dem Lot geratenen natürlichen Kohlenstoff-Kreislauf beschleunigt zu schliessen – jedenfalls schneller, als die in dieser Beziehung eher träge reagierende Natur es selbst tun kann.

Und ausserdem wird auf diese Weise ein anderes geophysikalisches Problem gelöst, das von den Klima-Aktivisten konsequent verdrängt wird: die starke Auslaugung der Kulturböden, die durch die forcierte landwirtschaftliche Nutzung laufend gewaltige Mengen an Kohlenstoff verlieren und die durch das Einbringen von Biokohle als universelles Bodenverbesserungs- und Düngematerial biologisch regeneriert werden können. Zugleich kann das Kohlenstoff-Recycling eine Teil-Rückkehr zu einer biologischen Landwirtschaft ermöglichen, die die Erdkrume und den Trinkwasser-Kreislauf vor einer latenten Vergiftung bewahrt. Was umgekehrt bedeutet, dass das Riesenproblem der schwindenden agrarischen Ertragskraft durch einen Totalverzicht auf die Nutzung fossiler Brenn- und Treibstoffe ungelöst bleibt. Hier kann effektiv nur die Biopyrolyse einen gangbaren und wirtschaftlich tragbaren Weg aus dem geschilderten Trilemma eröffnen.

Zur Finanzierung ihrer Engagements gibt die Genossenschaft Anteilscheine zu nominal 200 CHF für natürliche Personen bzw. Einzelmitglieder und zu nominal 1´000 CHF für juristische Personen bzw. Kollektivmitglieder aus, die – je nach Finanzerfolg – mit 1 bis 6 % pro Jahr verzinst werden. Mitglied kann jede natürliche und juristische handlungsfähige Person werden, die sich zu den Zielsetzungen und zur Philosophie der Genossenschaft bekennt. Das Mitglieder- und Stimmrecht wird mit dem Erwerb eines Stamm-Anteilscheins erworben. Daneben können auch stimmrechtslose Anteilscheine als Anlagevehikel oder zur zusätzlichen Unterstützung der Genossenschaftsziele erworben werden.

Der Genossenschaft fällt als Primäraufgabe die Förderung der Biopyrolyse-Technik zur Herstellung von Biokohle aus Biomasse aller Art und die Bewirtschaftung der sich aus diesen Aktivitäten ergebenden CO2-Realzertifikate zu. Das erweiterte Aufgabenspektrum wird sich nach vollzogener Initialisierung des Primärbereichs auf die folgenden Engagements erstrecken:

Evaluierung und Zertifizierung von Biopyrolyse-Systemen

Unterstützung der System-Proliferation durch die Schaffung und Mitfinanzierung von Bewirtschaftungs-Organisationen.

Förderung der Applikationsforschung von Biokohle.

Schaffung einer Vertriebsstruktur für die Vermarktung von Biokohle.

Aufbau einer Zertifizierungsstelle für CO2-Realzertifikate.

Initialisierung und Begleitung von integrativen Biokohle-Applikationssystemen und -Modellen wie z. B. in der Kulturboden-Regeneration, dem Grundwasserschutz und der Trinkwasser-Aufbereitung.

Die Genossenschaft alimentiert sich aus der Erarbeitung, Zertifizierung und Vermittlung von Mitteln und Systemen, die dem Genossenschaftszweck dienen. Sie kann sich auch an Unternehmungen beteiligen, die direkt oder indirekt im Dienste des Genossenschaftszwecks stehen. Ungeachtet ihrer gemeinnützigen Ausrichtung ist die Genossenschaft nach betriebs- und marktwirtschaftlichen Kriterien zu führen. In diesem Sinne soll auch kein Gesuch um Steuerbefreiung gestellt werden. Dagegen sind für Leistungen ohne eigene wirtschaftliche Basis – wie z.B. Informations- und Abstimmungskampagnen sowie für Aufgaben der Meinungs- und Motivforschung – spezielle Budgets aufzustellen, für die um Spenden und Subventionen ersucht wird und deren Mittelverwendung jeweils notarieller Aufsicht zu unterstellen ist.

Die Mitglieder der Genossenschaft sollen nicht nur von der Ausschüttung einer ergebnisabhängigen Verzinsung ihrer Anteilscheine profitieren können, sondern ausserdem in den Genuss spezieller Benefits gelangen – so beispielsweise dem vergünstigten Erwerb von CO2-Zertifikaten, der Möglichkeit zum vergünstigten Kauf von Biokohle für Haus, Garten, Gesundheit und verschiedenste weitere Applikationen sowie der Partizipation an rentablen und zukunftssicheren Projekten, die von der Genossenschaft initialisiert und/oder unterstützt werden. Umgekehrt soll durch die ideellen und materiellen Vorteile einer Mitgliedschaft eine möglichst grosse Zahl von Mitgliedern rekrutiert werden, die der Genossenschaft zu bedeutendem Gewicht verhelfen und es ihr gestatten, sich mit ihren pragmatischen Strategien am Markt durchzusetzen und zugleich einem politischen Missbrauch der Klima- und Umwelt-Thematik zuvorzukommen.